Bienen freundlich

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BIENEN UND MANDELN–EINE WIN-WIN-BEZIEHUNG

Mandeln brauchen Bienen und Bienen brauchen Mandeln. Tatsächlich ist die Verbindung zwischen Bienen und Mandeln so wichtig, dass Mandelbauern und ihre Imker oft bereits seit Jahren oder gar Generation eng zusammenarbeiten.

Jedes Jahr zwischen Februar und März werden aus den Knospen der Mandelbäume wunderschöne hellrosa und weiße Blüten, die darauf warten, befruchtet zu werden. Wenn die Bäume blühen, schwärmen die Bienen auf der Suche nach Pollen und Nektar in die Plantagen aus. Wenn sie von Baum zu Baum fliegen, befruchten sie dabei die Mandelblüten. Aus jeder befruchteten Blüte wächst eine Mandel. Nach den Mandelplantagen bringen die Imker ihre Honigbienen noch zu verschiedenen anderen Orten in den USA, wo sie insgesamt über 90 andere Nutzpflanzen befruchten und Honig produzieren.

pollination partners

 

honey bee health by numbers graphicDie Bienen werden also gebraucht, um die Mandelblüten zu befruchten, doch auch die Tiere profitieren davon. Mandelplantagen stärken die Bienenpopulation:1

  • Mandelplantagen liefern Honigbienen im Frühling ihre erste natürliche Nahrungsquelle.
  • So wie Mandeln ein nahrhafter Snack für uns sind, liefern die Mandelpollen den Bienen wertvolle Nährstoffe.
  • Bienenstöcke, die eine Mandelplantage besucht haben, sind danach regelmäßig stärker als zuvor.
  • Imker können viele der Stöcke danach teilen und ihre Bienenhäuser so vergrößern.

Der Gesundheit verpflichtet

Zahlreiche Faktoren haben zum vielbeachteten und besorgniserregenden Bienensterben geführt, darunter auch Aktivitäten im Zusammenhang mit Bienenzucht und Landwirtschaft. Durch das Bienensterben sind auch zahlreiche Lebensmittel gefährdet, auf die wir für eine gesicherte und nährstoffreiche Nahrungsversorgung angewiesen sind. Die Gesamtzahl der Honigbienenstöcke in den USA blieb in den letzten 20 Jahren zwar stabil,2 doch die Gesundheit und Stabilität der Stöcke zu bewahren, ist eine große Herausforderung für die Imker. Daher unternimmt das Almond Board of California außergewöhnliche Maßnahmen, um gemeinsam mit den Imkern die Gesundheit der Bienen zu fördern. Wir haben mehr Forschung zur Gesundheit der Honigbienen finanziert als jede andere Vereinigung von Kulturpflanzengruppen3 – insgesamt über 100 Forschungsprojekte seit 1995.

factors impacting honey bees

promote bee health, dr. eric mussin quoteDie von der Mandelindustrie finanzierte Forschung hat zusammen mit Projekten anderer Universitäten, Behörden und gemeinnütziger Organisationen zu den Honey Bee Best Management Practices (BMPs) für kalifornische Mandeln geführt. Diese besten Praktiken für den Umgang mit Honigbienen dienen als Leitlinien für alle, die am Befruchtungsprozess beteiligt sind und bieten Empfehlungen zu einer breiten Palette von Themen, von der Einrichtung bienenfreundlicher Plantagen bis zur für Bienen verträglichen Schädlings- und Krankheitsbekämpfung.

Partnerschaften auf der Plantage

orchard partnerships imageIn Zusammenarbeit mit Project Apis m. und anderen Organisationen animiert das Almond Board die Mandelbauern dazu, blühende Pflanzen oder Bienenwiesen neben den Mandelplantagen anzulegen, die vor und nach der Mandelblüte als zusätzliche Nahrungsquellen für die Honigbienen dienen können. Diese Anpflanzungen liefern nicht nur den Honigbienen zusätzliche Nahrung, sondern können auch Bodenqualität und Wasserinfiltration verbessern und weitere Vorteile bringen.

Aufgrund unseres Engagements für dieses Thema und seine Erforschung ist das Almond Board heute eine führende Stimme bei der Diskussion um den Schutz der Honigbiene.

 

Mehr Erfahren

 


1. Ramesh Sagili, Oregon State University, Department of Horticulture.
2. USDA-NASS. Honey Bee Production Report. 1986–2015.
3. Gene Brandi. Vizepräsident der American Beekeeping Federation.